Geschichte des HIA

 

Das Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik, auch Helmholtz-Institut Aachen, kurz HIA, wurde 1971 zunächst unter der Trägerschaft der Forschungsgesellschaft für Biomedizinische Technik Aachen e.V. nach einer Ausschreibung der Stiftung Volkswagenwerk gegründet und auf dem Gelände des alten Klinikums in der Goethestraße in Aachen angesiedelt.

Standorte im Lauf der Zeit

Gründungsdirektor des Helmholtz-Instituts 1971 war Professor Sven Effert, 1922 geboren und im Jahr 2000 verstorben, Klinikdirektor und Inhaber des Lehrstuhls für Innere Medizin I der RWTH Aachen. Im Jahre 1976 übernahm Professor Günther Rau nach seiner Berufung auf den neu begründeten Lehrstuhl für Biomedizinische Technik der Fakultät für Elektrotechnik der RWTH Aachen die Aufgabe des geschäftsführenden Direktors. 1984 zog das Helmholtz-Institut Aachen zunächst in den Neubau des Universitätsklinikums Aachen in die Pauwelsstrasse 30 um. Im Jahr 1994 wurde für das stetig wachsende Institut dann das Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zum Uniklinikum fertiggestellt.

Forschungsschwerpunkte

Die Schwerpunkte des Helmholtz-Instituts der Forschungsgesellschaft für Biomedizinische Technik e.V. Aachen lagen in den Bereichen Biomechanik, Ergonomie in der Medizin, Kryobiologie, Biophysikalische Messtechnik und seit 1993 Chirurgische Therapietechnik.

Im Jahre 2001 wurde das Helmholtz-Institut mit der Integration in die RWTH Aachen grundlegend neu strukturiert. Die Medizinische Fakultät der RWTH Aachen übernahm das bisherige Institut als Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2004 unter der Leitung von Professor Günther Rau. In einem Kooperationsvertrag der Medizinischen Fakultät mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, der Fakultät für Maschinenwesen und der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften wurde darüber hinaus die Arbeitsgemeinschaft Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik der RWTH Aachen gegründet.